Unsere großen kleinen O´s sind inzwischen fast 16 Monate alt. Wir wissen, dass es allen gut geht, haben alle wiedergesehen, werden immer auf dem Laufenden gehalten. Wir sind so froh, dass es so ist. Viele Berichte und Fotos haben uns Freude gemacht. Irgendwie brauchten wir aber diese Zeit ohne Homepage-Arbeit. Das soll sich jetzt ändern. Ich hoffe, niemand ist uns böse und alle interessierten Menschen nehmen wieder regen Anteil.

Welpen Tagebuch

Onno "Hannes" zieht in sein neues Zuhause

Freitag 28.11.2014

Gerade habe ich einen Abend mit Freundinnen in unserem Kunstcafe verbracht. Es war sehr schön und super mal was ganz anderes als ich sonst so zur Zeit zu machen. Es dauerte nicht lange, da meldete sich mein Handy. Meine Tochter schickt mir ein entzückendes Hundevideo - na toll, mal was ganz anderes. Nun sitze ich hier in meinem Büro, das ja Welpenzimmer auf Zeit ist, und es ist sehr still. Alle schlafen, einschließlich Mama Karla. Endlich, denn abends haben sie ganz schön Power. Das geht rein und raus und quietschend und bellend. Oh ja, sie können bellen, sehr beeindruckend, natürlich mit Babystimme, aber immerhin.

Gestern haben wir die erste Autofahrt unternommen. Acht Welpen in zwei Hundeboxen - das war nicht leicht. Karla haben wir davon lieber nichts verraten, sie hätte sich wahrscheinlich aufgeregt. Es sah aber auch ungeheuerlich aus. Kein Welpe mehr hätte rein gepasst. Sie haben dann auch lautstark protestiert. Zum Glück war es ja nicht weit zum Tierarzt. Im Behandlungszimmer angekommen, war sofort was los, sobald wir die Türen der Boxen geöffnet hatten. Ne, sie haben keine Angst, auch nicht beim Tierarzt. Wir hatten ganz schön zu tun, schließlich gab es da ne Menge spannende Sachen, komische Geräte mit Kabeln, nette Leute mit schönen Schuhen usw. Unser netter Tierarzt hat sich viel Mühe gegeben und jeden Einzelnen gründlich untersucht. Er hatte nichts zu meckern. Alles OK. Ja, und dann kam noch der Pikser mit dem Chip. Da konnten wir schon mal hören, wer da das empfindlichere Gemüt hatte, oder vielleicht hat ja auch der Tierarzt mal eine empfindlichere Stelle getroffen. Ich war sehr froh, dass Karla zu Hause geblieben war. Ein jämmerliches Quieken ihrer Welpen nimmt sie dann schon mal dem Verursacher übel und kann ordentlich schimpfen. So freute sie sich, dass alle wohlbehalten im Welpenzimmer waren, als wir sie hinein ließen. Sie rochen wahrscheinlich ein bisschen anders und wurden ordentlich gesäubert, aber, nachdem sie alle einzeln kontrolliert hatte, war die Welt in Ordnung. Wenn wir in der nächsten Woche zum Impfen fahren brauchen wir definitiv eine weitere Box, soviel steht fest. Und jetzt tue ich das, was hier alle gerade machen, denn um 6.45 Uhr ist die Nacht zu Ende. Ich habe noch nicht herausgefunden, welcher Welpe dann aufwacht und nach und nach alle anderen weckt, aber ich finde, es ist doch schon eine annehmbare Aufstehzeit, wenn ich daran denke, wie oft die Bande noch vor Kurzem in der Nacht aufwachte.

Mittwoch 26.11.2014

Ein ganz gewöhnlicher Morgen heute Morgen. Die Welpen sind um 6.45 Uhr aufgewacht, freuen sich, noch ein bisschen verschlafen, dass ich zu ihnen komme. Es riecht streng, also: Tür nach draußen auf, alle Kleinen raus locken, Türe zu, Welpenbrei ansetzen, saubermachen. Zuerst die größeren Hinterlassenschaften einsammeln, ab ins Klo damit. Dann wischen, wischen. Den durchgezogenen Brei pürieren, in den Ring und ab in den Kühlschrank, damit´s schneller geht. Die Kleinen sind schon ziemlich ungeduldig. Karla kümmert sich, hat aber nicht mehr wirklich Lust zu säugen. Ich kann sie verstehen, diese Zähnchen, diese Krallen, diese Power. Also wird gebellt, gequietscht. Zum Glück sind die Nachbarn Frühaufsteher und nicht ganz so nahe am Welpengarten. Endlich ist es soweit, ich bringe den Brei raus. Alle drauf, im Kreis um den Napf, wie eine Blume, hat eins der Besucherkinder festgestellt. Dann nach dem "Blumen-Morgen-Reigen" wird kräftig getobt, und natürlich neue Körperflüssigkeiten und -Festigkeiten ausgeschieden. Macht nix, ich komme mit Schaufel und Harke und Aufnehmer. So, jetzt mal ein Frühstück für mich. Dabei fällt mir ein, welche Büroarbeit erledigt werden muss. Kaffee geht mit zum PC und die ersten e-mails raus. Die Kleinen schlafen selig - ach sind sie süß. So, nun an  die Arbeit draußen. Den Gartenschlauch hatte ich vorsorglich reingebracht, gestern war er zugefroren, heute nicht. Erst mal, wie drinnen, alles Feste mit kleiner Schaufel und Harke einsammeln. Dann kommt der Gartenschlauch zum Einsatz. Die Terrasse sieht wieder sauber aus und die Kleinen kennen es schon. Sie bleiben in respektvollem Abstand, aber nicht zu weit weg, denn die Neugier ist groß, keine Spur von Panik. Die großen müssen noch ein bisschen warten, werden schon ungeduldig, denn der Handwerker kommt, der Trockner hat zum zweiten mal in diesen Wochen den Geist aufgegeben. Er ist schon viel gewöhnt, aber jetzt muss er jeden Tag ordentlich ran.

Ja, und jetzt sitz ich hier und denke daran, dass diese Zeit begrenzt ist. Nächste Woche zieht der erste der Kleinen in sein neues Zuhause. Dann nach und nach die anderen, bis auf Orla, die bleibt. Sie werden es gut haben, aber glaubt mir, wir sind traurig. Erinnern werde ich mich an das Gefühl, sie mit meinen Händen auf dieser Welt begrüßt zu haben, an den Moment, als wir das erste Mal in ihre Augen schauen konnten, ihre schmachtenden Blicke, wenn sie uns ansehen, an ihre Versuche auf unseren Schoß zu krabbeln, weil es ihnen dort so gut gefiel. und Alles was so unvergesslich sein wird.

Ob ich das noch einmal schaffe, wenn Keiner bleiben kann?

Samstag 22.11.2014

Das war der erste Ausflug in den hinteren Teil des Gartens. Tamino´s Menschen waren aus dem hohen Norden angereist. Die Sonne schien, und so haben wir beschlossen, eine erste Entdeckungsreise zu machen. Wie immer waren alle sehr unerschrocken und neugierig. Es gab so viel zu schnuppern und aus zu probieren. eine erste "Bergbesteigung" war auch dabei. Anschließend waren alle ziemlich geschafft. Oswin war noch so aufgeregt von all dem Neuen, dass er erst mal ein bisschen von einem zum anderen Geschwisterchen springen musste, bis er den richtigen Schlafplatz gefunden hatte und dann auch endlich schlafen konnte.

Freitag 21.11.2014

Wo bleibt nur die Zeit? Alles wird größer, die Welpen, die Haufen, die Pipipfützen wachsen zu kleinen Seen, so dass ich uns schon umtaufen wollte zu " Wäller vom See im Haus" ;), nur die Tage werden eindeutig kürzer. Also nichts für ungut, wir schaffen nicht mehr so viele Einträge. Dafür arbeite ich an den Einzelportraits, die nicht nur für die neuen menschlichen Begleiter der Kleinen sein sollen. Beate hat mit ihrer Superkamera schon fleißig fotografiert, und ich trage in Gedanken all die vielen kleinen und größeren Beobachtungen zusammen, die wir während der letzten Wochen gemacht haben. Bisher sind wir hier im Netz nicht all zu sehr auf die einzelnen Welpen eingegangen, weil ich weiß, wie schnell man sich dann in einen Welpen verguckt und sich fixiert, geht mir schließlich nicht anders.

Es wird immer schwieriger durch unsere Türen zu gehen, weil sofort wenn wir uns dorthin bewegen 8 wild entschlossene Welpen angestürmt kommen, weil sie schließlich mit wollen. Genauso temperamentvoll werden wir begrüßt, wenn wir den Raum betreten. Seidenstrümpfe, empfindliche Kleidungsstücke aller Art gehören zur Zeit bei uns ziemlich weit in die Schränke verstaut. Entsprechend rustikal sehen wir nun meistens aus. Egal, Welpen knuddeln ist super!!!!!

Wir haben sehr häufig Besuch. Die Kleinen fremdeln nicht großartig, freuen sich über jedes Abenteuer oder schlafen einfach drüber weg, wenn es genug ist. Auch Karla nimmt es immer gelassener, hat wohl verstanden, dass den Kleinen keine Gefahr von Menschen droht, auch wenn sie erbärmlich quieken, weil Bruder oder Schwester mal grade wieder ein Ohr mit nadelspitzen Zähnchen erwischt hat. Sie scheint aber ein gutes Gespür dafür zu haben, wenn es wirklich zu viel wird. Dann verkündet sie durch energisches Bellen, dass sie nun mal mit ihren Welpen alleine sein will. Sie kümmert sich wirklich rührend, lässt sich trotz der gemeinen Kratzspuren von Zähnchen und Krallen immer noch häufig zum Säugen überreden, obwohl die Kleinen schon sehr gut ihr Futter fressen. Sie fordert sie immer öfter zum Spielen auf, oder legt sich in ihre Nähe und schaut ihnen zu. Sie lässt die Kleinen in Ruhe zu Ende fressen, leckt erst den Napf aus, wenn alle satt sind, und schlabbert anschließend die Breireste aus jedem Welpen. Na ja, so ganz schafft sie das nicht mehr. Wir müssen schon mal nachhelfen. Wen wundert´s, wer hatte schon mal 8 Kinder?

Sonntag 16.11.2014

Ach herrjeh, was isses schwer. Nicht nur der Kopf wählt das möglichst beste Zuhause für die Kleinen. Das Herz spielt eine so große Rolle. Jetzt woll´n wir mal sehen, dass wir möglichst gut beides zusammen bringen. Die vorläufigen Listen werden alle wieder verrückt und umgestellt, mit Vernunft und Herz. Nur Mut, Alles wird gut. Ich habe den ersten Abgabetermin in meinen Kalender geschrieben, mit ungläubiger Wehmut - wo ist die Zeit geblieben? Was bin ich froh, dass ich nicht alleine bin mit den Entscheidungen.

 

Sie sind süß, nach wie vor. Heute hatten sie zum ersten Mal großen Wäller Besuch im Welpenzimmer. Noodles ist aber auch sehr vorsichtig und nett mit ihnen umgegangen. Wer zu ihm ziehen wird, hat mit Sicherheit nicht nur tolle Menschen bei sich, sondern auch einen guten großen Hundefreund. Ich war stolz auf die Bande, Sie haben sich souverän, aber nicht unvorsichtig gezeigt, eben tolle kleine Hunde. Na gut, einige haben die meiste Zeit verschlafen, eben Welpen. Aber irgendwann waren alle wach, und zeigten, wer sie sind.

Ja und gestern war ich erst stolz - die Kleinen hatten die Wahl zwischen Afrikanischem Trommeln in meiner Werkstatt, gleich neben dem Welpenzimmer, oder Laubpuster in Presslufthammer-Lautstärke in Nachbarsgarten, gleich angrenzend an den Welpengarten. Ratet, wofür sie sich entschieden haben. Na klar, es sind echte "vom Haus am See´ler - sie sind bei den afrikanischen Trommeln geblieben, alle ;). Es hat sie nicht aus der Ruhe gebracht, das Vormittagsschläfchen fand trotzdem statt.

Donnerstag 13.11.2014

Endlich geschafft, der Spielplatz ist eröffnet. Gestern war Einweihung. Nein, wir haben keine ängstlichen Welpen. Nach kurzem Staunen wurde Alles erkundet. Einige sind schon kreuz und quer durch den Tunnel gelaufen, und die Standkraft des Zauns wurde auch schon mal getestet. Ich hoffe, er hält, denn das ist schon eine Wucht, wenn alle Kleinen sich einig sind, dass die Welt auch hinter dem Zaun weitergehen könnte. Karla hat klar die Spielplatzaufsicht übernommen, jedenfalls zeitweise. Sie gibt sie auch gerne mal ab an uns, aber ein lautes Quietschen bei Geschwister Balgereien lässt sie sofort wieder nachschauen, was los ist. Sie ist noch etwas verwirrt, warum jetzt Zäune dort stehen, wo sie gestern noch barrierefrei durchstarten konnte. Jetzt helfen ihr die bunten Bänder, nicht zu vergessen, dass es nun anders ist.

Ich konnte heute störungsfrei durchschlafen. Keine nächtlichen Welpen Geräusche haben mich aus meinem wohlverdienten Tiefschlaf gerissen. Als mein Wecker klingelte, sah ich warum - die ganze Welpen Schar lag neben meinem Bett und sprang erschrocken auf - Wecker kannten sie noch nicht. Irgendwie muss ich vergessen haben meine Schlafzimmertür zu schließen, und der Platz neben mir muss wohl irgendwie beruhigend sein. Ob ich mich jetzt für ungestörten Schlaf mit anschließender Grundreinigung meines Zimmers entscheide, muss ich mir aber nochmal überlegen ;)

Montag 10.11.2014

Fotos kommen heute sicher auch noch, aber zuerst muss ich mir etwas von der Seele schreiben. Wir haben viele nette Menschen kennen gelernt, die einen unserer Welpen bei sich haben möchten. Das ist ein sehr gutes Gefühl, denn Züchten in unserer Zeit, wo Tieren so viel Leid von Menschen angetan wird, finde ich nach wie vor ein Wagnis. Also, vielen Dank, dass ich nur Leute kennen lernen durfte, die sich viele Gedanken machen. Jetzt muss ich bloß noch los werden, was mir Sorgen macht. Die Kehrseite von Berichten, Fotos und Besuchen ist, dass man sich sehr leicht in ein Hündchen verliebt, dass sich grad in dem Moment gut für mich passend präsentiert. Ein Blick, eine schöne Zeichnung, ein zärtliches Abschlabbern, ein besonders possierliches Spiel, all das ist eine Moment Aufnahme, und schon hat man sich verliebt.  Nun stehe ich da, und muss vielleicht einem Menschen einen anderen Welpen geben, weil die Bedingungen so sind wie sie sind. So, und dann muss ich damit leben, das einer meiner Schätzchen vielleicht die zweite Wahl ist? Oh je, das tut weh. Ich weiß ja, dass es auch mir so ergangen ist, und das überhaupt keine Rolle mehr spielte, als der andere Welpe dann meiner war. Aber ich muss das mal schreiben, damit auch aus unserer Sicht mit gefühlt werden kann. Man kann sich schnell verlieben, doch wahre Liebe wächst mit jedem Tag.

Samstag 08.11.2014

So, nun wissen sie, dass es gemeinsam viel besser schmeckt. Beim Trinken bei Mama war das eh schon klar. Bloß beim Fressen, da wollte Mensch ja besonders gut aufpassen, dass auch ja jeder genug bekommt. Was hatten die meisten da eine lange Leitung. Heute, am gemeinsamen Topf, keiner hat gebummelt, dass war in Null Komma Nix erledigt. Das machen wir jetzt immer so. Für Karla wird das sicher auch ganz gut sein. Sie ist wieder rank und schlank, obwohl sie gefühlt ununterbrochen riesige Mengen frisst. Die Bande wird sicher dafür sorgen, dass die Milch noch weiter fließt, damit das mit den Abwehrkräften noch gut gelingt.

Besuch war auch wieder da. Das ist ganz schön spannend für alle. Wie schön, dass wir nur nette Menschen kennen lernen, große und kleine. Hunde sind auch dabei, aber die müssen sich noch ein bisschen gedulden mit dem Kennenlernen. Ich hoffe, wir kriegen das Alles so gut wie möglich hin, das Kennenlernen und das gute Zueinanderfinden von Menschen und Welpen. Es sieht gut aus, glaube ich. ;)

Samstag 08.11.2014

Donnerstag 06.11.2014

Eigentlich sind wir müde, aber es gibt so viele Menschen, von denen ich weiß, dass sie auf Neues aus der Welpenstube warten. Deshalb hier das Neueste vom Tage:

Alle wollen durch die Türen, egal wo sie hin führen, egal wer durch geht --- hinterher trappelt die ganze Bande. Ich glaube das nennt man Entdeckergeist oder Neugier auf das was hinter der Welpenstube ist. Nein, ängstlich sind sie nicht. Also das bedeutet für uns: nochmal den Lebensraum erweitern. So bald ich kann fahre ich in den Baumarkt, besorge alles für die Einzäunung eines Welpen-Außengeländes bzw. Abenteuerspielplatz. Hoffentlich klappt die Umsetzung schnell genug.

Klar ist jetzt auch, dass Karla manchmal an die Grenzen ihrer mütterlichen Toleranz stößt, wenn fremder Besuch da ist. Bis jetzt genoss sie gemeinsame Knuddelstunden. Tut sie immer noch, aber sie will das Ende der Knuddelstunde bestimmen. Jetzt gönnen wir ihr mehr Abstand, wenn fremder Besuch kommt, und sie freut sich wieder über jeden.

 

Gute Nacht :)

Dienstag 04.11.2014

Gestern gab es wieder einen Umzug. Es wurde Zeit, die Kleinen brauchen eindeutig nun ihr eigenes Reich, wo gespielt, getobt, gekuschelt und geschlafen werden kann. Mein Büro wurde kurzer Hand umgeräumt. Gestern waren Mutter und Kinder noch etwas konsterniert ;), aber heute ist alles in Besitz genommen. Karla hat einen Teil der Nacht bei ihren Welpen verbracht und irgendwann kam sie dann in mein Schlafzimmer. Jedenfalls war sie heute Morgen dort. Sie hat den Nachtdienst ganz alleine übernommen. Ich habe keinen Pieps gehört------------war auch schön.

Seit vier Tagen gibt es abends gekochten Möhrchen Brei, und seit gestern morgens einen vollwertigen Welpenbrei. Allerdings ist Mamas Milch immer noch am meisten gefragt.

Samstag 01.11.2014

Oona Lu machte uns am Morgen deutlich, dass sie jetzt auf Entdeckungsreise gehen möchte. Sie kletterte einfach über den Korb den wir als Grenze zwischen Welpen Bereich und Küche stellten. Auch die anderen Milchschnäuzchen zeigten sich heute schon deutlich sicherer im Welpen-Galopp und Balltreiben. Weil das Gedränge an den Zitzen nun all zu groß wird, stellt Karla sich häufig hin, und die Kleinen trinken im Stehen. So haben alle Platz. Meine anfängliche Sorge, dass die Kleineren nicht ran kommen erwies sich als unbegründet. Sie springen mit Schwung hoch, und einmal angedockt klappt es.

Am Mittag bekamen wir Besuch von zwei sympathischen Menschen und einem lieben Wäller. Der arme Kerl musste echt was aushalten. Smilla, die strenge Hundechefin wies ihn erstmal zurecht, als er ihr Spielzeug ausprobieren wollte, und dann war da noch dieser Schwimmteich, in den man leichter rein, als raus kommt. Er war mit einem Hops drinnen, aber leider war der Rand zu rutschig und so musste Frauchen kurzer Hand zur Rettung eilen. Nach einem schönen Mittag zwischen den süßen Welpis, einer sehr entspannten Karla, die sich verwöhnen ließ, und im Garten, verabschiedete sich der Besuch mit fröhlicher Stimmung und nassen Füßen. Karla hat übrigens beschlossen, dass eins der schönen Welpenspielzeuge, die der Besuch mitgebracht hat, ihr gehört. Jedesmal, wenn ich es aus ihrem Korb hole, um es den Welpen zu geben, holt sie es sich wieder zurück. Na gut, jungen Menschen-Müttern bringt man ja auch schon mal was mit.

 

Der Ouwe :)

eieieiei Welpis in der Küche :)

 

so geht´s auch
...und alle passen hin

Donnerstag 30.10.2014

Heute hat es besser geklappt. Ich habe die Kamera extra für unsere Welpen gekauft, aber eben noch wenig Zeit gehabt, sie kennen zu lernen. Ich finde, es sind ein paar gute Eindrücke festgehalten. Besonders enorm finde ich, wie sich die Bilder vom Säugen verändert haben. Was für eine Fülle!!! Karla trägt´s sichtbar mit Fassung. Es gibt jedes Mal nach der Mahlzeit noch Kuschel- und Spielzeit mit Mama. Wenn die Kamera Morgen genau so gut gehorcht, macht uns das Fotografieren wieder Spaß. Also, bis Morgen dann.

Ich habe Kamera-Frust. Sie macht nicht was ich will. Von allen Fotos sind nur zwei wirklich scharf. Morgen kümmere ich mich drum

Oona vor der Tür

Mittwoch 29.10.2014

 

Oswins erste Bällchenspiele

Mittwoch 29.10.2014

Ich staune, Karla fängt an es sichtlich zu genießen, wenn die Kleinen nach dem Säugen noch spielen und kuscheln. Meistens findet das nun neben der Kiste, auf dem gemütlichen Kuschelteppich statt. Das ist ein gegenseitiges Beschlabbern und Beknabbern, manchmal Nase an Nase mit Mama, und ich fluche, dass ich natürlich grade keine Kamera da habe, oder sie nur unscharfe Bilder macht, weil es unbeschreiblich ist. bis vor wenigen Tagen kam es uns immer vor, als würde Karla eine Pflicht erfüllen, die sie eben als angeborenes Wissen mitgebracht hat. Jetzt ist das irgendwie anders, als würde sich da auch bei ihr jetzt sowas wie liebevoller Spaß entwickeln. Die Kleinen kommen nun alle neugierig heran, wenn jemand in ihrer Nähe ist. Bei uns schmiegen sie sich an, lassen sich gerne streicheln und sind sehr, sehr kuschelig. Fremde werden ausgiebig beschnuppert und vorsichtig angeschlabbert. Es dauert nicht lange, dann schmiegen sie sich auch an eine nicht so vertraute Hand. Es gibt immer mehr Miteinander. Karla wird nun auch entspannter, wenn Besucher die Küche betreten. Sie dürfen nun auch einen Schritt näher heran, aber wie nah, bestimmt sie. Heute hat sie sich wie ein Fels in der Brandung einen Meter vor der Kiste aufgebaut und eine Besucherin zum Streicheln aufgefordert, ohne auch nur einen Zentimeter dabei näher an die Kiste zu rücken. Aber Bellen und Vertreiben war nicht mehr nötig.  

Ja und dann habe ich Karla noch ein Geschenk gemacht ;) Ich habe mit viel Geduld den Kleinen die nadelspitzen Krallen geschnitten. Als sie schliefen, klappte das ganz gut. Nur blöd für Karla, dass jetzt auch schon die ersten spitzen Zähnchen zu fühlen sind. Na ja, vielleicht hat sie Glück und die Kleinen sind ein bisschen zärtlich beim Trinken. Außerdem habe ich festgestellt, dass Karlas Haut um das Gesäuge herum sich anfühlt als habe es eine zarte Hornhaut gebildet. Ich wünsche ihr, dass das so ist, und sie so vor Zähnchen und Krallen geschützt ist.

Sonntag 26.10.2014

Heute haben wir uns sehr viel Zeit für unsere kleinen Schätze genommen. Wir haben umgeräumt. Die Kiste steht nun so, dass sie geöffnet werden kann, und der Küchen Erker den Welpen gehört.

Die ersten Spielzeuge haben wir ausgepackt und gebastelt. Jetzt können die ersten neuen Entdeckungen gemacht werden.

Wir haben festgestellt, dass wir neugierige kleine Hündchen haben, die sich aber nicht aus der Ruhe bringen ließen, und es dauerte überhaupt nicht lange, bis die Neuigkeiten erkundet wurden -- seeehr spannend.

Ja und dann haben wir es besonders gut gemeint und wollten Fotos in meinem Büro machen, weil es dort so gutes Licht gibt. Blöde Idee, erstens war das den Welpen gar nicht geheuer, so grell und so fremd. Und Mama hat sich aufgeregt, was der Quatsch soll, den Korb voller Welpen einfach aus der Küche zu tragen. Übrigens quillt der Korb nun ziemlich über, ca 10 kg insgesamt im Körbchen !

Sonntag 26.10.2014

Oda schläft

Oda noch schläfrig

 

Onno findet es auch sehr hell hier

sooo gemütlich (Oona)

l

Was guckst Du Orla

 

Knopfauge Oswin, so zuckersüß - und faustdick hat er´s hinter den Ohren

 

Ottmar mit Kopfstütze - und auch das täuscht - er hat ganz schön Pfeffer, wenn er nicht grade total entspannt ist

 

Jetzt liegen hier so aufregende Sachen rum. Das kann ganz schön müde machen.

 

So sieht es jetzt in der Wurfkiste aus, mit ersten Spielsachen und der Pipi-Ecke

 

...und dann war plötzlich die Kiste offen - und Mama draußen - da waren Ouwe und Olderich sehr schnell bei ihr

 

....und jetzt ist ganz schön was los

 

schööön hinten anstellen

 

 

Samstag 25.10.2014

Die Kleinen entwickeln sich so schnell. Seit heute gibt es die ersten vorsichtigen Spaß Rangeleien miteinander. Wenn sie wach sind, und man nähert sich der Kiste, kommen alle mit viel Getöse (Quietschen, bellen, knurren) auf uns zu gelaufen auf ihren wackeligen Beinchen. Sie wollen gestreichelt werden, kuscheln sich an, wenn wir sie auf den Arm nehmen. Heute war meine älteste Tochter mit den Kindern wieder zu Besuch. Das waren sie schon häufiger, aber heute waren Jules und Jayjay, die beiden Havanneser dabei. Karla freute sich, als sie ankamen. Hunde waren bisher noch nicht zu Besuch. Die Beiden durften auch in die Küche, aber nicht zu nah an die Wurfkiste. Dann gab es ernsthaftes Knurren, und die zwei haben schnell begriffen, dass Karla es ernst meinte. Sie nimmt ihre Aufgabe sehr ernst, braves Mädchen.

Alle Kleinen sitzen nun regelmäßig aufrecht wie richtige Hunde, und dadurch haben sie eine ganz andere Farbigkeit, weil man nun nicht nur die Rücken, sondern ihre wunderschönen farbigen Gesichtchen und die Brust sieht. Außerdem finden sie sehr häufig den mit Zeitung ausgelegten Bereich in der Kiste zum Pipi machen - erstaunlich.

Für Morgen haben wir uns ein ausgiebiges Foto Shooting vorgenommen - versprochen. 

Freitag 24.10.2014

Karla bleibt ganz locker wenn die vertrauten Kinder bei ihr und den Welpen liegen.

Die Menschenkinder werden dann auch direkt mit geputzt ;)

Jetzt wissen wir wofür die lange Zunge ist.

Süß und so entspannt!

Uuaaaawwwwwwwhhh  <3

Welpen Tagebuch

Mittwoch 22. 10.

Jetzt weiß ich, wie Welpen Gesichtchen aussehen, wenn etwas nicht schmeckt. Heute gab es die Paste, die mögliche lästige Würmer beseitigen soll. Die muss wirklich scheußlich schmecken. Schade, dass ich keine Hand frei hatte zum Fotografieren.

Jetzt wird es auch Zeit, die Zweite-Woche-Einzel-Portraits zu machen. Dafür müssen wir aber ein bisschen mehr Zeit zu zweit finden. Mal sehen, vielleicht Morgen.

Welpen Tagebuch

Dienstag 21.10.2014

Alle können uns nun anschauen, Oona kann sehr eindrucksvoll sitzen wie ein richtiger Hund. Bei Ouwe und Oda hab ich das auch schon gesehen. Wenn Karla jetzt die Kiste betritt, ist es schon sehr laut. Mehrere Stimmchen bellen.

Welpen Tagebuch

Montag, 20.10.

Nein, leider habe ich keine Fotos heute. Es gibt ein Problem mit der Kamera. Morgen kann ich es sicher beheben.

Aber berichten kann ich, dass alle Welpen uns anschauen. Orla war die erste, die am Sonntag Morgen Madita in die Augen schaute. Sie schaut wirklich schon, während einige andere, Olderich und Oona z.B noch vorsichtig blinzeln. Der kleine Oswin hat richtige Knopfaugen. Oda schafft es schon richtig zu bellen, zwar noch mit Welpenstimmchen, aber sehr deutlich. Vom Gewicht her hat Orla sich deutlich an die Spitze mit 1230g gesetzt, während Oda, Onno und Ouwe bei 1020 - 1050g, Ottmar und Olderich bei ca. 900g, Oona hat so 870g, Oswin 710g. Alle können schon ein bisschen sitzen, den Kopf dabei hoch halten und auch einige Schritte laufen, alles nur wenige Sekunden, aber immer hin.

Karla lässt nach wie vor alle Menschen ins Haus, nachdem sie sie lautstark angekündigt hat. An der Welpenkiste macht sie aber deutlich einen Unterschied zwischen vertrauten und fremden Menschen. Wir hatten einen Handwerker hier und zwei Besucher, die ihr unbekannt waren, und die durften nur von weitem gucken -- Verantwortung oder Instinkt---- egal wie wir es nennen, sie kümmert sich.

So, und nun hoffe ich, dass ich Morgen wieder ein paar Fotos von den Kleinen habe.

Welpen Tagebuch

Samstag, 18.10.

Heute haben wir tatsächlich mal keine Fotos gemacht, aber Morgen bestimmt. Stattdessen gab es einige Gespräche mit Welpen Interessenten. Es geht nun wirklich los. Die Menschen, die einen der Kleinen zu sich holen möchten, haben meistens viele Fragen, was ja auch gut ist. Es macht mich sehr zufrieden, wenn ich spüre, dass sie es ernst meinen mit der Verantwortung, und dass sie auch schon so´n bisschen so verliebt sind wie wir. Dann erzähle ich gerne, was ich weiß. Außerdem musste wieder eins der Formulare ausgefüllt werden, die alle dazu gehören, wenn man kleine Wäller hat. Ein bisschen war´s auch wie Weihnachten heute, denn es kamen ein paar große Pakete an. Alles für den Welpen Spielplatz, den wir bald einrichten werden, trifft so langsam ein. Das meiste wollen wir selber bauen, aber manches geht halt nicht so gut. Wir haben festgestellt, wenn man die gleichen Spielgeräte für Kinder kauft, statt im Tierbedarf, sind sie billiger. Das finden wir ganz schön merkwürdig. Ich liebe Tiere, aber wieso gehen Händler davon aus, dass Menschen für Tierkinder mehr Geld ausgeben als für Menschenkinder? (Kleiner Gedankenanstoß auch an die Händler, die solche Seiten ja lesen. )

In der Kiste ist es ruhig. Die Kleinen scheinen tatsächlich eine Nacht zu spüren. Sie schlafen länger bis zum nächsten Hunger. Gut auch für mich ;)

Welpen Tagebuch

Freitag, 17.10.

Es war wieder so ein Tag, an dem man so gegen Nachmittag feststellt, dass es gefühlt früher Morgen ist, und außer Hunde versorgen und verwöhnen, mit allem was da so drum herum dranhängt, nicht viel passiert ist. Was soll das bloß werden, wenn ab nächster Woche die Herbstferien zu Ende sind und ab 6.15 Uhr der Alltag anfängt. Na ja, wir werden das schon machen.

Bei den Kleinen ist keine wesentliche Veränderung eingetreten, außer, dass sie sich immer öfter auf die kleinen Beinchen stemmen, um dann nach ein, zwei Wackelschritten um zu fallen. Die Lidfalten zucken manchmal verdächtig, so dass wir uns jedes mal einbilden: gleich blinzelt der Welpe uns an, aber bisher war das noch nicht so. Wir können es wieder kaum erwarten. Und immer ist da so ein unerklärliches Glücksgefühl, wenn man an der Kiste sitzt und einfach nur zuschaut....

Freitag 17.10.2014

Donnerstag 16.10.2014

"Heute stell ich mal nichts ins Tagebuch, ich glaub ich brauch mal was Abstand", hat Madita grad noch gesagt. Ich dachte, das geht nicht. Ich weiß von mindestens fünf Menschen, wahrscheinlich mehr, die dann ein bisschen enttäuscht sind. Schreiben kann ich ja, und vielleicht kann ich sie noch überreden ein, zwei Bilder einzustellen oder es mir noch mal, zum gefühlten hundertsten mal, zu zeigen, wie man das macht. Also, gerade hatten wir Alarm in der Wurfkiste. Gleichmäßig auf 30cm2 verteilter Welpenschiss. "Wenn das Durchfall ist, haben wir ein Problem," meinte Madita. (Karl) Ouwe lieferte 10 Sekunden später den Beweis, dass die Sorge unbegründet war: Eine wohlgeformte voluminöse Welpenwurst kam aus diesem Miniwelpen, die erste, die wir zu Gesicht bekamen. Bisher war Karla schneller. Puh, wieder etwas geschafft. Außerdem formen sich die kleinen Augen aller Welpen runder, gewölbter, zwar noch geschlossen, aber mit deutlich erkennbarem Augenlid. Wer weiß, vielleicht gucken wir Morgen den ersten Kleinen tief in die Augen. So, und nun schau ich mal, ob ich meine Tochter überreden kann.

Die Bremer Stadtmusikanten spielten heute Ouwe, Onno und Orla.

Ottmar ist platt.

hat anscheinend funktioniert, das mit dem Überreden! ;)

Gute Nacht

Mittwoch 15.10. 2014

Heute war ein besonderer Tag! Oswin ist heute eine Woche alt und (Karl) Ouwe hat allein heute 106g zugenommen. Er wiegt 880g, damit überholte er die dicke Orla, die nur 830g wiegt.

Außerdem haben alle Welpis heute ihre süßen Köpfe aufgerichtet. Dieses Bild erinnerte mich sehr an einen "Wackeldackel". Orla und (Karl) Ouwe schnüffelten heute wie richtige Hunde und auch die Beinchen werden so kräftig, dass sie die dicken Milchbäuche halten...ups dann sind sie wieder umgeplumpst. Manchmal wenn das Muttertier nicht schnell genug in die Kiste eilt, kann man ein ungeduldiges knurr ähnliches Geräusch vernehmen. Süß <3

 

Dienstag 14.10. 2014

Heute haben die süßen Welpenwürste enorm zugelegt. Oswin hat sein Gewicht seit der Geburt locker verdoppelt und Orla wiegt inzwischen über 750g. Wir zelebrierten die erste volle Lebenswoche mit ausgiebigen Kuschelstunden und zwei schönen Spaziergängen mit Karla und Smilla durch den Wald. Wir haben etwas gefunden was wir uns anschauen, wenn es uns wieder einmal schwer fällt daran zu denken, dass wir diese Welpen an andere Menschen weiter geben müssen. Auch wenn ich es nicht gut heiße, Tiere zu verschenken, scheinen die Kinder in dem folgenden Film sich nichts sehnlicher gewünscht zu haben, als einen Hundefreund an ihrer Seite. Die Reaktion der Kinder ist so rührend. 

www.youtube.com/watch?v=sEdDaP0CgAE

Dienstag 14.10.2014

Montag 13.10.2014

Heute haben wir es uns wirklich gemütlich gemacht an und in der Welpenkiste. Madita hatte eigentlich für ihre Arbeit Berichte zu schreiben, aber sie fand, Karla braucht mal Fellpflege und eine ordentliche Frisur. Was dabei heraus gekommen ist............. Man könnte es nennen: Welpen verleihen Flügel, oder manchmal könnten einem Hörner wachsen. Jedenfalls Karla hat es mit Fassung getragen.

Am Abend kam dann noch Besuch von Tina, dem Frauchen von Karlas bestem Wäller-Freund Max. Ouwe fand, dass sie sehr anziehend roch, und robbte immer wieder hin zu ihr. Damit hat er ihr Herz erobert, und nun heißt er heimlich Karl-Ouwe. Leider ist Tina mit Max voll ausgelastet. Er ist schon ihr Assistent bei der Arbeit, für einen zweiten ist keine Stelle mehr frei. Ouwes zukünftige Menschen werden wohl zuerst auf Duftnote untersucht werden;)

Die Welpen fangen an sich ab und zu die Schnäuzchen zu lecken, auch gegenseitig. Manchmal werden die kleinen Köpfchen schon für kurze Zeit hoch gehalten, es wackelt halt noch bedenklich, aber immer hin.

Es ist spät geworden. Die Welpen robben in die dunkelste Ecke der Kiste (müssen wohl schon Licht wahrnehmen). Nur noch leises Knurren und Gurren ist zu hören, Zeit, schlafen zu gehen.

Sonntag 12.10.2014

So, nun versuche ich mal mich auf ein bisschen Text zu konzentrieren. Man soll es nicht für möglich halten, aber so kleine Welpen nehmen momentan fast meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Ich vergesse die Zeit. Heute habe ich verwundert festgestellt, dass sich die erste Lebenswoche der Kleinen dem Ende zuneigt. Es hat tatsächlich was Magisches, ich kreise nur um diese Welpenkiste, schaue, staune, knuddle, säubere, wiege und träume. Alles was der Alltag so an notwendigen Verrichtungen von mir verlangt, erledige ich so schnell wie möglich, damit ich bald wieder an diesem magischen Ort bin. Ja, und für unsere armen Welpeninteressenten wird das schlimme Folgen haben. Da wir alle schwer verliebt in diese kleinen Hunde sind, werden wir alles tun was wir können, damit sie es auch nach ihrem Lebensstart bei uns gut haben werden. (Die ersten Tränen sind schon geflossen bei dem Gedanken, dass wir sie abgeben werden.) Es ist wirklich so, dass wir eine große Verantwortung fühlen, weil wir ja sehr daran mitgewirkt haben, dass sie geboren wurden. Aber keine Angst, alle Menschen, die wir bisher kennen gelernt haben, die einen Welpen von uns nehmen möchten, machten einen sehr liebevollen Eindruck. Wir wünschen uns sehr, dass sie ihren zukünftigen Hund nicht nur lieben, sondern auch alles tun, um ihn als Hund zu verstehen. Hundesprache zu lernen ist der erste Schritt eine gute Beziehung zu seinem Hund aufzubauen. Verstehe ich ihn wirklich, kann ich auch seine Bedürfnisse erkennen, und mit meinen abstimmen, damit eine hundelebenslange Freundschaft daraus werden kann.

Nach den ernsten Worten nun etwas über den Entwicklungsstand in der Wurfkiste.

Die Kleinen verändern sich täglich. Oswin, der Kleinste hat heute sein Geburtsgewicht verdoppelt. Die anderen, die ja eh schon ziemlich propper sind, wiegen zwischen 480 und 630g. Die Farben differenzieren sich. Haben wir am Anfang ziemlich viel einheitliches Braun gesehen, so sehen wir jetzt bei Ouwe, Oda und Oona ganz dunkles Braun, fast schwarz, mit schönen weißen Abzeichen. Orla wird immer heller, an manchen Stellen beige/grau, die weiß/rosa Schnäuzchen von Ottmar und Oswin kriegen schwarze Sprenkel und Schatten. Oswin schimmert gerade leicht rötlich. Olderich sieht sehr edel aus in glänzendem Braun mit schwarzer Maske und Schwänzchen. Onno ähnelt in den Farben noch sehr Orla. Es ist spannend.

Karla geht jetzt schon öfter mal wieder eigene Wege, nicht zu lange. Kleine Spaziergänge will sie unbedingt mit gehen. Sind die Kleinen satt, legt sie sich auch gerne mal neben die Kiste oder geht kurz in den Garten. Hört sie die Kleinen quietschen, geht sie wieder in die Kiste und kümmert sich.

Sonntag 12.10.2014

11.10.2014

Hochzeit mit Tamino (Jacksen) vom Seehof, dem Papa

Karla genießt die Schwangerschaft

Vorbereitungen

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